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Hospiz

Sterbebegleitung ist Lebensbegleitung

Ein christliches Profil ist Mittelpunkt der CBT-Unternehmensphilosophie. So ist die christliche Ausrichtung wesentlicher Bestandteil in den CBT-Wohnhäusern. Unsere Mitarbeiter nehmen jeden Menschen in seiner Würde ernst und bieten ihm bis zum Lebensende die bestmögliche Unterstützung für ein erfülltes Leben im Alter.
Hospiz

Zum Leben gehört der Tod; kaum jemand erlebt dies so hautnah wie die Menschen, die in Alten- und Pflegeheimen leben und arbeiten. Damit gewinnt der Themenkreis Sterbebegleitung und Trauerkultur immer mehr an Bedeutung. 1994 hat die CBT-Geschäftsführung erstmals Grundsätze hierzu in einer Broschüre veröffentlicht, die seither in Theorie und Praxis kontinuierlich weiter entwickelt werden.
Denn Sterbebegleitung ist in den Wohnhäusern der CBT immer auch Lebensbegleitung. Nicht ein Aspekt unter vielen, sondern elementare Aufgabe.
Der alte Mensch steht im Mittelpunkt unseres Handelns. Seine individuellen Gewohnheiten und Wünsche zu respektieren, ist für uns selbstverständlich. Wir übernehmen Verantwortung dafür, dass er in Würde und im Respekt und möglichst frei von Schmerzen, liebevoll begleitet in seiner gewohnten Umgebung leben und sterben kann. Niemand soll in unseren Häusern alleine sterben müssen.

Das „Integrierte Hospiz“ ist kein separates Gebäude, kein herkömmliches Hospiz und keine eigene Abteilung. Das Integrierte Hospiz ist ein Konzept und eine Haltung. Wir setzen dieses Konzept um, indem wir Mitarbeitende weiterbilden, Ehrenamtliche gewinnen, die Zusammenarbeit mit Angehörigen, Ärzten, Seelsorgern und Bestattern pflegen und Kooperationspartner suchen.
Gemeinsam mit ihnen begleiten wir Menschen bis zu ihrem Tod. Wir lassen ihn nicht alleine, sondern gehen individuell auf Wünsche ein. Hand in Hand mit unseren Kooperationspartnern in einem Netzwerk unterschiedlicher Kompetenzen zum Wohl unserer Bewohner.
Im März 2009 wurde die CBT für ihr Integriertes Hospiz im CBT-Wohnhaus Emmaus mit dem Altenheim Zukunftspreis 2009 ausgezeichnet.
Gewinnen Sie einen Eindruck in die wertvolle Arbeit und lesen Sie hier ein Interview einer Heimbewohnerin und der Hospizschwester Sr. Rincy.

Für unsere Mitarbeiter haben wir die Arbeitshilfe "Leben Sterben Begleiten" herausgegeben. In jedem Wohnhaus sind mehrere Mitarbeiter in Palliativpflege ausgebildet. Wir pflegen Kontakte zu Hospizinitiativen und sind dankbar für die Unterstützung ehrenamtlicher Mitarbeiter.

Im Wohnhaus St. Michael ist das Trauercafé „Lichtblick“ ein Angebot für Menschen, die Trauer durchleben, unabhängig vom Anlass der Trauer und davon, wie lange der Verlust zurückliegt. Es ist jeden 3. Montag im Monat von 15:00–17:00 Uhr geöffnet.

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