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"Island, Kindergeschichten und eine elektronische Personalakte."

Arthur Wilkowski (Mitarbeiter/in) - Geschäftsstelle

Arthur Wilkowski

Lieber Herr Wilkowski, beschreiben Sie uns doch bitte kurz Ihren Werdegang in der CBT?
Ich habe 1997 im CBT-Wohnhaus Katharinenstift als geringfügig Beschäftigter begonnnen und noch im selben Jahr meine Ausbildung zum Bürokaufmann angefangen. Meinen letzten Teil der Ausbildung habe ich in der Geschäftsstelle in Köln absolviert und bin so seit 2000 als Personalsachbearbeiter in der Personalabteilung tätig.
Karriere in der CBT: Was fällt Ihnen dazu ein?
Das ist ein gutes Stichwort. Dank der CBT hatte und habe ich immer wieder die Möglichkeit, mich fort- und weiterzubilden. Zuerst zum staatlich geprüften Betriebwirt und 2010 zusätzlich zum Ausbilder. Eine interessante, aber auch anstrengende Zeit.
Das kann ich mir vorstellen, nebenbei sind Sie ja auch noch Ehemann, zweifacher Familienvater…
Das stimmt. Aber so anstrengend es auch war, meine Familie hat mich immer voll unterstützt und auch die CBT ist dank Modellen wie flexibler Arbeitszeit ein toller Partner, um solche Angebote und Weiterentwicklungen wahrzunehmen.
Deswegen auch der nächste Schritt…
Seit Oktober studiere ich berufsbegleitend an der Europäischen Fachhochschule „General Management“. Das Studium dauert 4 Semester. Es ist eine Herausforderung, meistens eine zeitliche. Aber es macht auch eine Menge Spaß. Es fühl sich gut an, noch mal Student zu sein, auch wenn meine Kommilitonen im Schnitt halb so alt sind wie ich.
Wieso CBT und warum noch immer?
Das ist ganz einfach: Die Stimmung und die Atmosphäre passen einfach. In unserem Team haben wir eine gute Gemeinschaft. Außerdem macht mir meine Arbeit viel Spaß. Ich habe das Gefühl, etwas sinnvolles zu tun und weiter zu kommen. Früher habe ich mich stark in der Pfarrgemeinde und bei den Pfadfindern engagiert. Wahrscheinlich wurde ich hier in meinem Gemeinschaftsgefühl geprägt.   
A propos Gemeinschaftsgefühl. Seit kurzem sind Sie Teamleiter der Personalwirtschaft und führen ein Team von 7 Kolleginnen und Kollegen. Wie fühlt sich das an?
Ganz ehrlich? Ziemlich gut. Es macht Spaß, mehr Verantwortung zu übernehmen und mit gestalten zu können. Natürlich ist es hierbei nicht immer einfach, allen gerecht zu werden, aber ich bin überzeugt, dass wir durch gute Teamarbeit immer gute Lösungen finden werden.
Auch möchte ich natürlich meinen Teil dazu beitragen, unseren hohen Qualitätsanspruch zu halten, z. B., dass jeder unserer 2.000 Kollegen pünktlich zum Monatsende sein Geld erhält und wir auch sonst als Ansprechpartner jederzeit zur Verfügung stehen. Eine zeitnahe Bearbeitung aller Anliegen ist ein Qualitätsmerkmal unserer Arbeit.
Was denken Sie, schätzen Kollegen an Ihnen ?
Ich würde mal behaupten, dass ich eine ausgeglichene und ausgleichende Art habe.
Alles andere muss ich ja erst unter Beweis stellen, aber ich bin frohen Mutes. (Anmerkung der Reaktion: Wir haben bei den Kollegen nachgefragt und können die Aussage bestätigen)
Es ist „Wünsch dir was Zeit“ Sie dürfen sich etwas für Ihre Arbeit wünschen…
Da hätte ich etwas. Die Einführung einer elektronischen Personalakte würde ich mir wünschen. In den letzten Jahren werden die Akten immer dicker. Das ist sperrig und teilweise etwas mühsam.
Lassen Sie uns etwas privater werden. Was bedeutet Glück für Sie?
Das Leben mit meiner Familie. Ein besonderer Moment hierbei ist die Freude meiner Kinder, wenn ich nach Hause komme. Kaum habe ich die Tür aufgeschlossen springen sie mir in die Arme und erzählen ganz aufgeregt alle Neuigkeiten. Da vergesse ich sofort jeden noch so anstrengen Tag.
Aber auch das allabendliche Geschichtenvorlesen für meine Kinder ist ein glücklicher Moment. Außer wenn mein Sohn seit Wochen jeden Abend die gleiche Geschichte hören möchte. Da kann er sehr hartnäckig sein.
Was tun Sie, um sich zu entschleunigen?
Das ist momentan ziemlich schwer. Aber wenn es mal ein Zeitfenster gibt, lese ich sehr gerne, vor allem isländische Krimis.
Es darf also gerne auch mal etwas grausamer sein?
Die Krimis sind oft einfach gut und spannend geschrieben. Besonders aber reizen mich die Beschreibungen der wunderschönen Landschaft. Ich war selbst schon zweimal dort. Einfach beeindruckend.
Herr Wilkowski, Weihnachten steht vor der Tür. Haben Sie eine Geschenkempfehlung für alle unentschlossenen Ehemänner? Vielleicht ein Krimi aus Island?...
Ob das jedem gefallen wird, glaub ich nicht. Aber beim Thema Geschenke fragen Sie leider den Falschen. Ich bin ein absoluter Last-Minute-Einkäufer.
Aber grundsätzlich kann man doch mit einem Buch nichts falsch machen. Zumindest hat sich meine Frau bisher nie beschwert.
Eine Vision: Ihre Frau schenkt Ihnen zu Weihnachten eine Woche familienfreie Zeit. Sie können alles machen was Sie wollen. Was wäre das?
Da brauche ich nicht lange nachzudenken. Ich würde mir meine Kumpels packen und nach Norwegen zum Angeln fahren, frischen Kabeljau und Seelachs fangen und einfach mal die Seele baumeln lassen.

Mit Arthur Wilkowski sprach Kathrin Hecking

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